Vielleicht hast du es selbst schon gespürt: Es gibt Tage, da fühlt sich alles zäh an — und dann wieder Wochen, in denen die Dinge fast von allein auf dich zukommen. Oft lohnt ein Blick zum Himmel. Denn zwischen Neumond und Vollmond, wenn der Mond Nacht für Nacht ein Stück runder wird, beginnt eine besondere Zeit: die Phase des Anziehens.
Was bedeutet der zunehmende Mond spirituell?
Der zunehmende Mond steht seit Jahrhunderten für Wachstum, Aufbau und Fülle. So wie sein Licht Nacht für Nacht zunimmt, darf jetzt auch in deinem Leben etwas wachsen: ein Wunsch, ein Projekt, eine Verbindung, dein Vertrauen in dich selbst.
Während der Neumond die Zeit der stillen Aussaat ist und der Vollmond die Zeit der Ernte und des Loslassens, ist der zunehmende Mond die Zeit dazwischen — die Zeit, in der du nährst, was du dir wünschst. Energetisch gesprochen: Du bist jetzt in der Einladung, nicht im Abschied.
Woran erkennst du den zunehmenden Mond?
Ganz einfach: Schau abends zum Himmel. Ist die runde Seite der Mondsichel rechts, nimmt der Mond zu. Vom schmalen Silberstreif nach Neumond bis kurz vor Vollmond hast du rund zwei Wochen Zeit, mit dieser Energie zu arbeiten.
Was du jetzt anziehen darfst
In der zunehmenden Mondphase unterstützt dich die Energie bei allem, was mehr werden darf:
- Liebe und Verbindung — neue Begegnungen, Versöhnung, mehr Nähe in bestehenden Beziehungen
- Fülle — berufliche Schritte, neue Kundinnen, finanzielle Projekte
- Selbstvertrauen — neue Gewohnheiten, Mut für Entscheidungen, die du lange vor dir herschiebst
- Herzensprojekte — alles, was du beginnen und wachsen sehen möchtest
Wichtig ist mir dabei Ehrlichkeit: Der Mond nimmt dir keine Arbeit ab und erfüllt keine Wünsche auf Bestellung. Aber er gibt dir einen Rhythmus — und wer im Rhythmus arbeitet, statt gegen ihn, kommt leichter voran. Das ist der eigentliche Zauber.
Dein kleines Ritual bei zunehmendem Mond
Du brauchst nicht mehr als zehn Minuten, eine Kerze und ein Blatt Papier:
- Ankommen: Zünde die Kerze an und atme dreimal tief ein und aus. Lass den Tag los.
- Aufschreiben: Notiere ein bis drei Wünsche — in der Gegenwart formuliert, als wären sie schon auf dem Weg zu dir. Statt „Ich will nicht mehr allein sein“ schreibe: „Ich öffne mein Herz für eine ehrliche Verbindung.“
- Nähren: Lies deine Wünsche jeden Abend der zunehmenden Phase einmal laut. Frage dich: Welchen kleinen Schritt kann ich morgen dafür tun?
- Danken: Schliesse jedes Mal mit einem Satz der Dankbarkeit — Dankbarkeit ist die stärkste Anziehungskraft, die ich kenne.
Am Vollmond legst du das Blatt beiseite und schaust: Was ist gewachsen? Was darf ich loslassen? So schliesst sich der Kreis.
Mondkalender: die nächsten Termine 2026
🌕 28. August Vollmond · 🌑 11. September Neumond · 🌕 26. September Vollmond · 🌑 10. Oktober Neumond · 🌕 26. Oktober Vollmond · 🌑 9. November Neumond · 🌕 24. November Vollmond · 🌑 9. Dezember Neumond · 🌕 24. Dezember Vollmond
Alle Termine des Jahres mit ihrer Bedeutung findest du in meinem grossen Mondkalender 2026.
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Von Herzen,
deine Charlotte
