Vollmond-Ritual zum Loslassen – so hältst du deinen Abend
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Jeden Monat, wenn der Mond voll wird, bekomme ich dieselben Nachrichten: «Ich schlafe schlecht, alles kommt hoch, ich denke wieder an ihn.» Das ist kein Zufall. Der Vollmond bringt an die Oberfläche, was fertig ist. Und genau deshalb ist er der beste Abend im Monat, um loszulassen. Hier zeige ich dir, wie ich mein Vollmond-Ritual seit vielen Jahren halte – einfach, ehrlich und ohne Vorkenntnisse.
Inhalt
Warum der Vollmond der richtige Moment zum Loslassen ist
Der Mond wächst zwei Wochen lang an. Alles, was in dieser Zeit in dir gewachsen ist – Gedanken, Gefühle, Spannungen – erreicht bei Vollmond seinen Höhepunkt. Viele Frauen spüren das deutlich: Man schläft unruhiger, Erinnerungen tauchen auf, alte Gespräche gehen im Kopf herum. Das ist kein Zeichen, dass etwas mit dir nicht stimmt. Es ist das Licht, das alles sichtbar macht.
Nach dem Vollmond nimmt der Mond ab. Das ist die Zeit, in der Dinge gehen dürfen. Wer bei Vollmond bewusst loslässt, arbeitet mit diesem Rhythmus, statt gegen ihn. Der Neumond zwei Wochen später ist dann das Gegenstück: der Moment für Wünsche und Neubeginn. Das Vollmond-Ritual räumt, das Neumond-Ritual pflanzt – zusammen ergeben sie einen ganzen Mondkreis. Die Daten findest du in meinem Mondkalender.
Was du loslassen kannst – und was nicht
Was du loslässt, bestimmst nur du. Es kann ein Mensch sein, der nicht mehr in dein Leben passt. Ein Satz, den dir jemand vor Jahren gesagt hat und der immer noch in dir wohnt. Eine Erwartung an dich selbst. Ein Warten, das dich müde macht. Bei Dualseelen ist es oft nicht der Mensch, sondern die Vorstellung, wie es hätte sein sollen – dazu habe ich hier ausführlich geschrieben.
Ein Hinweis von mir, ganz ehrlich: Loslassen geschieht selten in einem einzigen Abend. Das Ritual öffnet die Tür. Durch die Tür gehst du in den Tagen danach, Schritt für Schritt. Und manches ist zu gross für einen Abend allein – dann hol dir Begleitung, bei einem Menschen, dem du vertraust, bei einer Fachperson oder bei mir.
Was du für das Vollmond-Ritual brauchst
Du brauchst nicht viel. Aber die wenigen Dinge dürfen schön sein – du bereitest einen heiligen Moment vor, keinen Hausputz.
- ✦ Eine weisse oder cremefarbene Kerze – für Klarheit und Schutz. Sie brennt während des ganzen Rituals.
- ✦ Ein feuerfestes Gefäss – eine Schale aus Metall oder Keramik, in der du dein Loslass-Papier verbrennst.
- ✦ Räucherwerk – weisser Salbei, Palo Santo oder ein Räucherstäbchen mit Weihrauch oder Lavendel, um den Raum zu reinigen.
- ✦ Papier und ein Stift, den du gerne in der Hand hältst.
- ✦ Ein Glas Wasser – es steht neben dir und nimmt auf, was geht. Du giesst es danach weg.
- ✦ Ein Rosenquarz oder Mondstein (optional) – für dein Herz und die Verbindung zum Mond.
- ✦ Dein Ritual-Journal – ein eigenes Buch, das nur deinen Mondabenden gehört.
Mein Ritual-Journal: die Mond-Göttin
Für die Journal-Fragen vor und nach dem Ritual nutze ich ein Hardcover-Journal aus meiner eigenen Venetian-Goddesses-Reihe – die «Mond-Göttin», gedruckt und geliefert von meinem Druckpartner. Wer lieber sein Sternzeichen auf dem Deckel hat: die Sternzeichen-Journale «Die Venezianische Göttin».
Eigene Produkte aus meinem Soul Shop.
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- Moonology – Die Magie des Mondes* – das Buch zu den Mondphasen, wenn du tiefer einsteigen willst
- Das Schutzengel-Orakel* (Kyle Gray) – für Schritt 7, wenn du die Engel um Begleitung bittest
- Duftkerze Rose, wollweiss* – eine helle Kerze, die nach dem Ritual weiterbrennen darf
- Räuchern für die Seele* – der kleine Ratgeber, wenn du mit Salbei und Räucherholz noch nicht vertraut bist
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Das Ritual in Kurzform: sieben Schritte
Räuchere den Raum, richte deinen kleinen Altar mit Kerze, Schale und Wasserglas, wasch dir Gesicht und Hände mit kaltem Wasser, und zünde dann die Kerze an. Ab jetzt beginnt das Ritual.
- Ankommen. Setz dich hin, atme dreimal tief aus und sprich: «Ich bin hier. Ich bin bereit. Ich lasse los, was mich nicht mehr trägt.»
- Ehrlich hinschauen. Schreib «Ich lasse los.» auf ein Blatt – und dann alles, was schwer ist. Ohne Ordnung, ohne schöne Sätze.
- Anerkennen. Lies das Blatt, Hand aufs Herz: «Danke. Ihr wart Teil meines Weges. Jetzt darf ich weitergehen – ohne euch.»
- Die Loslass-Meditation. Mit dem Stein in der Hand: Du stehst am Ufer eines stillen Sees, der Vollmond über dem Wasser, und öffnest deine Hände.
- Übergeben. Falte das Blatt, halte es an die Flamme, lege es in die Schale: «Was ich loslasse, übergebe ich dem Licht. Ich bin frei.»
- Einladen. Neues Blatt: «Ich lade ein.» Drei Gefühle, nicht drei Wünsche. Dieses Blatt behältst du.
- Abschluss. Affirmationen, Dank an den Mond, die Engel, dich selbst. Wasser weggiessen, Asche am Morgen dem Wind übergeben – und dann dein Tee, dein Bad, deine Belohnung.
Sicherheit ist Teil des Rituals: feuerfestes Gefäss, Abstand zu Vorhängen, offenes Feuer nie unbeaufsichtigt lassen.
Die Tage danach
Der alte Gedanke wird zurückkommen. Das heisst nicht, dass das Ritual nicht gewirkt hat – es heisst, dass du gerade übst. Leg die Hand aufs Herz und sag: «Ich habe dich schon losgelassen.» Und dann tu etwas mit den Händen. Lies dein «Ich lade ein»-Blatt jeden Morgen, bis zum Neumond. Und füll den Platz, den du frei gemacht hast, nicht sofort wieder mit dem Nächstbesten. Lass ihn ein paar Tage einfach leer und schön sein – wie ein frisch gemachtes Bett.
Häufige Fragen
Muss das Ritual genau in der Vollmondnacht sein?
Am stärksten wirkt es in der Vollmondnacht selbst, aber der Abend davor oder danach ist ebenso gut. Wichtiger als die Uhrzeit ist deine Ehrlichkeit.
Was mache ich mit der Asche und dem Wasser?
Das Wasser giesst du draussen oder in den Abfluss, nicht in eine Pflanze. Die Asche übergibst du am nächsten Morgen dem Wind, der Erde oder dem Wasser.
Ich habe keinen Stein und kein Räucherwerk – geht es trotzdem?
Ja. Kerze, Papier, Schale und Wasser sind der Kern. Alles andere ist schöne Ergänzung, keine Bedingung.
Kann ich das Ritual für eine Dualseelen-Verbindung machen?
Ja, und es ist eines der häufigsten Themen. Lass dabei nicht den Menschen los, sondern das Warten und die Vorstellung, wie es hätte sein sollen.
Was ist, wenn nach dem Ritual alles wieder hochkommt?
Das gehört dazu. Das Ritual öffnet die Tür, die Tage danach sind der Weg. Wenn es über Wochen nicht leichter wird, hol dir Begleitung – das ist keine Schwäche.
Hinweis: Dieses Ritual ist eine spirituelle Begleitung für deine persönliche Entwicklung und ersetzt keine medizinische, psychologische oder therapeutische Behandlung. Es gibt kein bestimmtes Ergebnis, das ich dir versprechen kann. Die Bilder in diesem Artikel sind mit KI-Unterstützung gestaltet.
